Gemeinschaft contra Wettbewerb
Unsere unmittelbare und genetisch sehr nahe Verwandtschaft mit den Affen, insbesondere mit Orang-(H)utans - aus dem malaiischen Wort für "Waldmensch", Gorillas, Schimpansen und Bonobos, haben wir bereits erwähnt. Alle diese Affenarten leben in überschaubar großen, sozialen Verbänden und haben einen dominierenden, erwachsenen, männlichen Chef  der Gruppe. Bei den Gorillas heißt dieser der "Silberrücken", weil seine Rückenhaare als Zeichen seiner "Reife" und seines Alters ergraut sind. Er trägt sozusagen die Verantwortung für die ganze Gruppe: Er muss gute Futterplätze finden, für sichere Schlafstätten sorgen, die Gruppe gegen Feinde schützen, Streitigkeiten innerhalb seiner Gefolgschaft "schlichten" und natürlich auch für Nachwuchs sorgen. Eine ziemlich menschenähnliche Führerfigur eben, aber ohne menschliche Allüren!

Schon aus dieser kurzen Betrachtung einer Gorilla-Gesellschaft kann man unschwer alle Parallelen und Defizite bzw. pervertierten Fehlleistungen in den menschlichen Gesellschaften erkennen:

Beginnen wir mit dem fundamental positiv tragenden Aspekt der Gesellschaftsbildung. Es ist das GEMEINSCHAFTSGEFÜHL, das von ADLER in höchsten Tönen betont wird und das wir eigentlich von klein auf richtig anerzogen bekommen müssen, damit wir ein Leben ohne Neurose führen können. ADLER hat Recht, beschreibt aber damit lediglich unsere an sich völlig natürliche Lebensweise in sozialen Gruppen! Man sagt nicht von ungefähr, dass der Mensch ein "Herdentier" sei. Richtiger wäre die Bezeichnung "Gruppentier", da eher Huftiere Herden bilden. Unsere engste Verwandtschaft lebt aber lieber in überschaubaren Gruppen. D.h., ADLER´s Feststellung und unaufhörliche Betonung der Wichtigkeit der gesunden Entwicklung des Gemeinschaftsgefühls ist die schlichte Beschreibung unserer eigentlich genetisch vorbestimmten Lebensart, die wir gründlich versauen, indem wir uns zum perfekten Egoisten umerziehen (ver-ziehen!) lassen.

Dass wir aber, trotz des ausgeprägten Egoismus, enorm unter dem Einfluss der entsprechenden Verhaltensgene stehen, zeigt unser unstillbarer Hang zur Grüppchenbildung: allerlei Vereine inkl. Vaterländer, politische Parteien und diverse andere Ideen- bzw. Glaubensgemeinschaften. Und wir fühlen uns wohl in unseren jeweiligen Gruppen!

Einer der Wohlfühlgründe ist auf die wichtige, aber gleichzeitig für uns Menschen sehr gefährliche Tatsache zurückzuführen, dass die einzelnen Mitglieder (sog. Fußvolk) ihr "Denken" an den jeweiligen Gruppenführer abgeben! Damit entledigen sie sich ihrer Verantwortung und schieben eine ruhige Kugel - solange sie sich nach den Vorschriften der Gruppe bzw. des Gruppenführers verhalten. Der Silberrücken muss dann nach seinem Gutdünken für eine gedeihliche Atmosphäre für alle sorgen.

So ähnlich funktioniert es auch in den "Vaterländern"; das Volk, wenn es überhaupt darf, wählt den geschicktesten Lügner zu seinem "Vertreter" und lässt sich von ihm, in der Regel unbemerkt, abzocken. Es wird ihm ständig eine "Wohlfühlatmosphäre" vorgegaukelt, die es eigentlich gar nicht oder nur in kleinsten Fetzen gibt: Demokratie! Die echten Silberrücken in den Dschungeln sind wenigstens ehrlich zu ihren Clans....

Wie dramatisch diese im Grunde energetisch- bzw. genetischbedingte "Bequemlichkeitshaltung" (Emin!) der einzelnen Mitglieder einer Gesellschaft entarten kann, hat man in der jüngsten Vergangenheit bitterlich erfahren müssen: Allein im sog. 2. Weltkrieg sind 60 Millionen Menschen durch nicht mehr klar denkfähige Artgenossen ermordet oder vertrieben worden! Der schöne Spruch "Stell´dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin" ist leider bis heute eine Wunschvorstellung geblieben, zeigt aber das langsame Erwachen der Masse - oder?.... Die Opferzahlen durch Naturkatastrophen wie Erdbeben, normale Vulkanausbrüche, Überflutungen, Tornados (s. auch Thema 2), usw. wirken neben den rein menschlichen Schandtaten wie Waisenkinder! Nur wenn ein Riesenmeteor (Himmelsstein!) auf die Erde fallen sollte, könnten die Opferzahlen übertroffen werden.

Die Affengruppe kann sich auf ihre Führerfigur verlassen und ein gemütliches Dasein in einer intakten Natur fristen. Wir Menschen sind noch lange nicht so weit, aber immerhin bereits die "Krone der Schöpfung" - wir sind höchstens die Krone der peinlichsten Perversion im blinden Auge der Evolution!

Wir sind gezwungen, unseren Mini-Verstand besser zu gebrauchen als wir es bisher getan haben und heute noch tun, oder wir machen diese Welt komplett kaputt und gehen alle gänzlich zugrunde. Aber es wäre gegenüber der wunderschönen Natur auf diesem Planeten nur fair und gerecht, wenn wir parasitäre Menschen vorher kollektives Harakiri begingen oder uns aus dem Leben vergasten - höchst krankhafte Erfahrungen mit beiden Methoden haben wir ja bereits zur Genüge! Wir sollten diesmal nur darauf achten, dass unser Abschied umweltfreundlich geschieht - das schulden wir diesem Planeten, mindestens....

Die "Sehnsucht" nach Idolen bzw. Führerfiguren steckt also in unseren Genen. Wir dürfen aber die damit verbundene Bequemlichkeit nicht gleich von den "Rattenfängern" dazu ausnutzen lassen, uns wie eine hirnlose Masse zu behandeln und zu missbrauchen.

 

Nur weil im Dschungel ein männlicher Chef das Sagen hat, grassiert also auch in der menschlichen Gesellschaft die männliche Dominanz - seit Jahrtausenden, da wir uns bis heute weigern, unseren Mini-Verstand mit wahrhaftigem Wissen aufzutanken!

Den Vollidioten von Männern (oder auch solchen, die sich dafür halten) gefällt es und die total überrumpelt verdutzten Frauen lassen es einfach mit sich geschehen! Weltweite Frauenbewegungen oder das augenwischerisch neumodische Bedürfnis für eine ABM-Stelle namens "Bundesgleichstellungsbeauftragte" in manchen "Vaterländern" sind die ersten zaghaften Bemühungen, diesen unsäglichen Mis(t)stand wenigstens etwas zu mildern!

Meine Herren, ihr solltet euch wirklich schämen, aber nicht einmal dazu seid ihr in der Lage! Von euren erbärmlichen (Affen)kleinhirnen stammende allgemeine "Verhaltensregularien für Frauen" sind unerträglich, völlig überflüssig, höchst anmaßend, unanständig - kurz, total affig eben! Ohne einen Funken von Restverstand, völlig hormon- bzw. gengesteuert versucht ihr, den Frauen vorzuschreiben, wie sie überhaupt zu leben haben: zu Haus in ihren eigenen vier Wänden; draußen in der Öffentlichkeit; ob sie eine Ausbildung machen dürfen und wenn ja, was; ob sie einen Beruf ausüben oder nicht; ja bis hin zu Bekleidungsvorschriften! Und sogar ihr höchst privates Liebesglück versucht der menschliche (Affen)mann zu bestimmen!....

Wir leben schon lange nicht mehr im Dschungel ; hat euch Idioten das keiner gesagt? Sogar einige sehr schwer Verwirrte unter euch machen nicht einmal Halt vor eurem selbst herbeiphantasierten "Gott": In einem schönen Land in Südeuropa hält sich eine Schar von alten Männern für besonders ausgewählt, von wem auch immer, dem "Gott" allein zu dienen, "ihn" auf Erden zu verwalten und dabei den Frauen diesen Job strengstens zu verbieten. Gleichzeitig verhalten sich diese alten Herren gegen die Natur und entsagen eunuchenhaft jeglicher geschlechtlicher Aktivität (angeblich!), um ungestört und durch nichts abgelenkt allzeit für ihren "Gott" da zu sein. Leute, ihr habt echt nicht alle Kruzifixe im Kellerschrank: Wenn ihr keine Nachkommen zeugt, wer soll dann euren "göttlichen" Auftrag fortsetzen? Ich bestimmt nicht!!!

Einen "Gott", der so viel Schwachsinn zulässt, kann man beim besten Willen nicht ernst nehmen - amen; übrigens, die menschlichen (Gottes)-Männer auch nicht! Apropos "Gott"; ist ja klar, welches Geschlecht dieses Phantom haben muss: männlich - der Dschungel ruft!

Die Hindus scheinen hierbei viel lockerer und phantasiereicher zu spinnen als ihre europäischen Kollegen: Ihre millionenfach "existierenden" Götter sind nicht nur männlich und auch weiblich, sondern ebenfalls so richtig tierisch und manchmal sogar pflanzlich - mit Ausnahme von Viren und Bakterien! Als ob das alles nicht genug artenreiche Göttersammlung wäre, haben sie dazu auch noch "Mischgötterwesen", die halb Mensch, halb Tier sind. Ihre europäischen Kollegen sind bestimmt neidisch darauf?!

Man o man, auf welchem Planeten lebst du eigentlich, ataman? Wie gut, dass uns wahrhaft intelligente Außerirdische z.Z. nicht beobachten - hoffentlich....

Wenn wir den Vergleich zwischen den Affen und uns Menschen fortsetzen, werden wir noch weitere erstaunliche Parallelen in den beiden Lebensräumen feststellen. Im direkten Zusammenhang mit dem männlichen Chef steht auch das bekannte Konkurrenzverhalten. Der Silberrücken im Dschungel muss sich gegen jeden potentiellen Rivalen stellen und ihn eventuell im Kampf besiegen, wenn er seine Position als Führer seiner Affengruppe behaupten will.

Es ist eine simple und zugleich raffinierte Methode der Natur, den "Besten" auszuwählen, damit letztendlich auch die Nachkommen von dem "Stärksten" gezeugt werden. So weit, so gut! Das gesamte Brunftverhalten in der direkten Tierwelt, reines Kräftemessen der männlichen Tiere gegeneinander, dient also dem einzigen Zweck der Erzeugung von gesunden neuen Generationen - nach der "Logik" der Natur.

Um die im Kampf festgestellte körperliche Stärke zu betonen, wird auch noch der äußeren Erscheinung des jeweiligen Siegers eine sehr wichtige Rolle zugeschrieben: Der Stärkste soll auch der Hübscheste sein! Zum Beispiel ist in der Welt der Paradiesvögel diese Genanlage soweit einseitig mutiert, dass es nur noch auf die äußere Schönheit ankommt. Dafür müssen aber die Jungs zusätzlich noch gut tänzeln können! Ist ja wenigstens nicht brutal. Frau Paradiesvogel wählt dann den besten Tänzer mit den schönsten Federn zum Ehemann aus.

Der arme Pfau, ein Fasanenvogelmännchen, hat die Schönheit mit seinem riesigen radförmig spreizbaren Schweif und hübschen Augenflecken drauf (auch Schleppe genannt) so weit übertrieben, dass er nicht mehr fliegen kann!

Wenn nicht spätestens jetzt die Ähnlichkeiten zu uns Menschen allmählich sichtbar werden, dann kann auch AFIDA die Welt nicht mehr retten: Die gewaltige Mode- und Kosmetikindustrie der Menschheit ist der beste Beweis dafür, was der Mensch mit seinem Mini-Verstand aus einem einfachen Trick der Natur machen kann! Unversehrte Oberfläche gilt in der Natur als ein Zeichen der Gesundheit des potentiellen Paarungspartners. Ob dies auch bei uns Menschen uneingeschränkt gilt, kann jeder für sich selbst beantworten! Wir sollten dabei nur darauf achten, dass wir nicht in allgemeinen Oberflächlichkeiten stecken bleiben bzw. darin ersticken....

Was unser Mini-Verstand aus dem Kampf- bzw. Konkurrenzverhalten außerdem entwickelt hat, dürfte auch jedem bekannt sein: Die fast unüberschaubare Sportindustrie ! Anfänglich mit Boxen, Ringen und Gladiatoren dem Silberrücken gleichgemacht, danach im Laufe der Zeit die unzähligen Variationen des Brunftverhaltens entwickelt, u.a. auch als beliebteste Freizeitbeschäftigung bzw. Ersatz für Körperertüchtigung. Es ist kein Zufall, dass jede Sportart tierische Instinkte wachhält, die Anhänger der gegeneinander konkurrierenden Gruppen anheizt und somit alle zu aggressiven Handlungen treibt bzw. verführt!

Dass der Spruch "Konkurrenz belebt das Geschäft" angeblich eine besondere Kulturleistung der Menschheit darstellen soll, ist eine Illusion: Konkurrenz belebt nur unsere tierischen Instinkte, s.o.! Wer, wie viele Dummköpfe, davon träumt, durch mehr "Wettbewerb" am Ende etwas Gutes für die Allgemeinheit erreichen zu können, hat nichts von diesem menschlichen Leben verstanden! Nur wer sich aus ganzem Herzen und mit Überzeugung unegoistisch, bedingungslos mitmenschlich verhält (s. unser Schmetterlingsposter!), wird wahrhaft großartige und dauerhafte Leistungen für die gesamte Welt hervorbringen !!! Alle anderen Bemühungen werden, wie wir es seit Jahrtausenden überall beobachten können, einfach nicht funktionieren. Nur wenn wir alle, Hand in Hand, auf der ganzen Welt zusammen arbeiten, ohne dass sich die ein oder andere Person bzw. Nation unbedingt hervorheben muss (Achtung: Minderwertigkeitskomplexe!), werden wir endlich unsere tierischen Gene unter Kontrolle bringen und ein "Paradies" auf Erden schaffen - noch zu unseren Lebzeiten! Danach brauchen wir auch nicht mehr über eine ominöse jenseitige "Erlösung" zu phantasieren. Den Himmel hätten wir ja bereits hier! Wir müssen also von klein auf lernen, immer das Beste zu tun, ohne jeglichen - tierisch verwurzelten - Wettbewerbsdruck.

 

Wohin der primitiv natürliche Konkurrenzdruck den "hirnlosen" Menschen noch treiben kann, erzählen die unzähligen und meist dramatischen Geschichten über Eifersucht !

Unsere diesbezüglichen Empfindungen haben ihre Wurzeln ebenfalls in unseren tierischen Verhaltensgenen: Wehe, ein junger männlicher Gorilla nähert sich dem Harem des Silberrückens - da fliegen nicht nur die Bananen durch die Luft! Der Mensch, der seinen Mini-Verstand nicht gebraucht, muss sich genauso benehmen wie sein "Onkel" im Dschungel! Vor allem der Menschenmann mit dem ungebrauchten Hirn geht in seiner Eifersucht sogar so weit, dass er seinem Weibchen vorschreibt, all seine natürliche (gottgegebene?!) Schönheit vor fremden Blicken zu verbergen! Und damit das Weibchen, ohne nachzudenken, den Befehl des "Silberrückens" befolgt und keine entlarvenden Fragen stellt, deklariert der Möchtegernpascha das Ganze als "Gottesverordnung"! Von wegen "Gotteswille"! Es sind schlicht unsere tierischen Verhaltensgene gepaart mit hohlem Verstand. Welcher Künstler würde sein Werk nach Vollendung komplett verhüllen und seine Schöpfung so der Welt präsentieren?! Der glatt rasierte Silberrücken in Boxershorts und Sportschuhen muss noch gaaanz viele Kisten Bananen fressen....

Aber, unter dem Einfluss der falsch verstandenen "Emanzipation", verhalten sich Menschendamen nicht minder heftig, wenn ihre ganz persönlichen "Silberrücken" in fremden Regionen herumschnüffeln. Überhaupt das "männliche" Verhaltensmuster der Frauen in der menschlichen Gesellschaft wurde bereits durch ADLER´s Begriff des sog. "männlichen Protests" erfasst. Einer seiner späteren Nachfolger formulierte es noch klarer als "Männlichkeitswahn", Rainer Schmidt aus Aachen. Es ist nichts anderes als das "affige" Nachahmen der Männer - s. z.B. Boxerinnen! Liebe hochverehrte Damen, Sie haben es überhaupt nicht nötig, ausgerechnet solche Witzfiguren zu kopieren! Ihre an sich selbstverständlichen Rechte und Ihre natürliche Würde werden wir schon gemeinsam meinen leider ziemlich dämlichen und deshalb eingebildeten Geschlechtsgenossen klar und geltend machen - machen Sie sich da keine Sorgen, es gibt nämlich keine Alternative hierzu bei der Gründung der ersten und wahrhaftigen Zivilisation.

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