Prägung

Nachdem wir nun die drei Hauptplagen der Menschheit kennen gelernt haben (Gehirnzwang, Urangst, Minderwertigkeitskomplex), müssen wir uns dem oben erwähnten Begriff der PRÄGUNG widmen.

Der Ausdruck wurde von dem bekannten Verhaltensforscher und Nobelpreisträger Konrad Lorenz (1903-1989) eingeführt. Durch seine Experimente mit Graugänseküken kam er zu dem fundamentalen Schluss, dass sich die Küken in der frühesten Lebensphase, direkt nach dem Schlüpfen und für ganz kurze Zeit, das erste bewegliche Objekt, das sie wahrnehmen, unlöschbar einprägen und ihm überall hin blind folgen. In der Regel ist dieses Objekt natürlich das Muttertier und die Welt der Kleinen somit in Ordnung. Lorenz gelang es, die Rolle des Muttertiers selbst zu übernehmen: Die Küken folgten ihm anstatt ihrer eigenen Mutter! Er konnte sogar zeigen, dass die Küken auf künstlich bewegte, unbelebte Objekte genauso reagierten - ob Fußball oder ein Stück Pappkarton, Hauptsache bewegte Objekte unmittelbar nach dem Schlüpfen. Die zusätzlichen stimmlichen Rufe unterstützten die Bewegung des Objekts, so dass nach wenigen Minuten die Bindung fürs Leben unveränderlich perfekt war. Alle Versuche, nach dieser kurzen "Lernphase", die Küken auf ein anderes Objekt zu prägen, scheiterten - ohne Ausnahme!

Dieser spezielle "Lernprozess" ist in der "höher" entwickelten Tierwelt in unterschiedlichen Nuancen überall vorhanden, es ist eine sehr wichtige Strategie der Natur, dass die junge Generation von den richtigen Eltern alles Notwendige für ihr weiteres Leben vorgezeigt bekommt - d.h. "lernt" bzw. sich einprägt! Dafür "bindet" die Natur das Babytier zunächst an seine Mutter, damit ihm Artgerechtes beigebracht werden kann. Stellen Sie sich einmal vor, ein Löwenbaby würde von einer Schimpansenmutter großgezogen - der arme Löwe hätte höchstwahrscheinlich eine völlig neurotische Zukunft vor sich....

Dieses Phänomen der Prägung spielt als UNBEWUSSTES LERNEN auch im menschlichen Leben eine enorm wichtige Rolle. Es ist nur zu schade, dass sich ADLER und Lorenz in dieser Hinsicht wissenschaftlich verpasst haben! Wahrscheinlich liegt es wieder in der überheblich größenwahnsinnigen Vorstellung von Menschen, dass "Forscher" bis heute den engen Zusammenhang zwischen dem tierischen und menschlichen Prägeverhalten übersehen "möchten" oder vielleicht "wollen"!? Solange der Mensch sich über die Natur erhaben sieht und sich permanent weigert, seinen wahren Platz mitten in der Tierwelt einzunehmen, wird er sich mit diesem falschen Blickwinkel auf seine eigene Existenz niemals von seinen Dauerneurosen befreien können! Ja, ja, wenn unser Gehirn so schlau wäre wie unser Magen....

Nur weil der Mensch einen Mini-Verstand besitzt, bedeutet es noch lange nicht, dass er nicht mehr unter dem enormen Einfluss der uralten Gene steht, die er, wie bereits erwähnt, unverändert zu 99% mit den Affen teilt! Genauso wie das Affenbaby alles Überlebensnotwendige von seiner Mutter vorgezeigt bekommt und sich all das einprägt, prägt sich auch das Menschenbaby unbewusst alle Eindrücke aus seiner Umgebung ein! Der Mensch besitzt zwar die z.Z. in der Natur höchst entwickelte Lernfähigkeit, aber er hat während des Baby- und Kleinkinddaseins nicht die intellektuelle Möglichkeit, seine unterschiedlichsten Gefühle und Wahrnehmungen zu differenzieren, sortieren, filtrieren, geschweige denn zu verstehen! Also "saugt" er alles unkritisch auf, wie ein trockener Schwamm das Wasser. Hierbei kommt ihm die uralte, genetisch angelegte Fähigkeit der Prägung zugute. Ein Löwenbaby oder ein Affenkind müssen sich schnell einprägen, was für sie überlebenswichtig ist. Sie wachsen schnell und müssen für sich selbst sorgen und ihrerseits "Familien" gründen und sich fortpflanzen - nur dafür existieren wir Lebewesen, nicht um Autobahnen und SmartPhones zu bauen! Löwenbaby und Affenkind können es sich nicht leisten, zu faulenzen, sitzenzubleiben und eine Klasse mehrmals zu wiederholen! Was von den Elterntieren gezeigt wird, muss sofort sitzen! Deswegen ist dieser Prägevorgang so effektiv, das einmal "Gelernte" bleibt für immer hängen.

In der unmittelbaren Tierwelt funktioniert die Prägung reibungslos und garantiert damit den "ewigen" Fluss der Evolution. Aber bei uns Menschen führt sie in der Regel zu einer mehr oder minder großen Katastrophe - und das wegen unseres Mini-Verstandes, nicht trotz! In der unbedarften Prägephase des Menschenkindes sammeln sich alle "Sünden" der ah so gutmeinenden Eltern an, die vermeintlich ihre Kinder erziehen - so etwas nennt man eigentlich korrekterweise ver-ziehen! Wenn das Kind älter wird und sein Kenntnisstand über die fundamentalsten Zusammenhänge des menschlichen Lebens erfahrungsgemäß höchst mangelhaft bleibt, dann beginnt es, ein Leben hauptsächlich nach seinem Verhaltensrepertoire aus der Prägezeit zu führen - mit all den Marotten, die das Menschenleben ah so "bunt" gestalten! Und hieraus entstehen dann nach und nach all die gängigen "Berufe" wie Mörder, Diktator, Betrüger, Zuhälter, Politiker, Priester usw., usw.,....

Wie sollte sich auch ein Menschenkind von seinem kümmerlichen Kenntnisstand befreien, wenn es seit seiner Geburt von Dilettanten betreut und geleitet wird: Eltern ahnungslos; Lehrer völlig falsch und unzureichend ausgebildet; Schulstunden vollgestopft mit langweiligem rein lexikalem Wissen zum Auswendiglernen, nur um Zeit zu schinden; dabei kein Wort über Menschenkenntnis und wenn zufällig doch, dann völlig mangelhaft und ohnehin nicht zusammenhängend; aber Religionsunterricht als Ersatz für Märchenstunde! Weltweit wird immer noch geträumt, dass Lesen, Schreiben und Rechnen die allerwichtigsten und alleinigen Schritte zur Kenntniserweiterung wären! Ohne eine fundierte Unterrichtung, und das von klein auf, im Fach MENSCHENKENNTNIS nach ADLER und Co. wird sich die Menschheit weiterhin wie blöd wundern müssen, warum sie sich trotz PC´s und iPhones, Autos und Straßen und jeder Menge Religionen auf dieser Welt unwohl fühlt, die Natur skrupellos ausbeutet und täglich unermüdlich immer noch Kriege gegeneinander führt! Dieser Aspekt ist viel zu ernst und wichtig, um hier nur kurz als "Zwischenruf" behandelt zu werden - dafür wird ein eigenes Thema (4?) nötig sein!

 

Hier genügt es festzuhalten, dass das Phänomen der Prägung im menschlichen Leben, vor allem in den Anfangsphasen der Kindheit, eine entscheidende Rolle dabei spielt, WAS bzw. WER aus dem ehemaligen Kind später wird! Es ist aus dem bisher Gesagten klar ersichtlich, dass das, was wir typisch großspurig als den "Charakter" eines Menschen bezeichnen, nichts anderes ist als sein ganzes rudimentäres Verhaltensrepertoire aus der Prägezeit.

Was Sigmund Freud (1856-1939) als "Wiederholungszwang" beschrieben hat, ist schlicht die Hartnäckigkeit des einmal eingeprägten Verhaltens - der erwachsene Mensch benimmt sich in jeder Lebenslage so, wie er seit seiner Kindheit daran gewöhnt ist! Deswegen "wiederholt" er unbewusst das gleiche Verhaltensmuster bei ähnlichen Situationen. ADLER´s "Lebensstil" ist ebenfalls ein anderer Begriff für den Charakter eines Menschen! "Schöne" Wortbildungen können die tierische Abstammung des Menschen nur kurzfristig verschleiern!

Psychotherapeuten auf der ganzen Welt können eine Opernarie darüber singen, wie schwer es ist, einem verhaltensgestörten Menschen neue und bessere Handlungsweisen beizubringen. Eine "Software-Korrektur" ist eben keine leichte Aufgabe - wie die Allwetterfrisur aus der Werbung sitzt das einmal Eingeprägte bombenfest!

Wenn wir unseren Mini-Verstand nicht rechtzeitig und gründlich mit anständigem wahrhaftigen WISSEN auftanken und unsere einmalige Denkfähigkeit nicht von klein auf richtig trainieren, dann bleiben wir unser Leben lang ein eingeprägtes Tier - und genauso benehmen wir uns seit Jahrtausenden, bis heute!

Eine sehr praktische Seite der Prägung soll nicht unerwähnt bleiben: Sie entlastet das Gehirn! Wir alle kennen die Anfangsschwierigkeiten beim Gehenlernen. Erst müssen die Muskelkontraktionen und das Gleichgewichthalten, im wahrsten Sinne des Wortes, Schritt für Schritt immer wieder eingeübt werden, bis irgendwann der gesamte Bewegungsablauf auf zwei Beinchen automatisiert wird. Danach denken wir nicht mehr nach, wie wir ein Bein nach dem anderen so zu koordinieren haben, dass daraus eine flüssige Fortbewegungsart entsteht. Es läuft wie von selbst.

Alle "Routinetätigkeiten" erfordern daher viel geringere Gehirnleistung, nachdem man sie einmal eingeübt hat. Routinehandlungen haben somit auch etwas Beruhigendes an sich, da sie uns vertraut sind und wir keine Überraschungen erwarten; (Emin)-Zustand eben.

Auch unsere rituellen Handhabungen im Alltag, ob als Einzelperson täglich für uns alleine durchgeführt oder gemeinschaftlich mit vielen anderen zusammen (z.B. bei religiösen Festen!), haben eine entspannende Wirkung auf uns. Und je öfter wir diese Rituale praktizieren, umso mehr gehen sie uns in Fleisch und Blut über (Prägung!), so dass wir sie nicht missen wollen.

Gehirn entlastet, kein Denkvorgang erforderlich, kein böses Erwachen in Sicht - ja, da kann man sich richtig wohl fühlen: (Emin)! Genau diesen Wohlfühlzustand prägen wir uns ein und wiederholen unsere Rituale, wenn es uns mal nicht so gut geht. Für den deutschsprachigen Leser sei "Mutter Beimer" mit ihrer "Spiegeleizeremonie" als Beispiel genannt, wo im Stressfall ein paar Spiegeleier, hektisch in der Pfanne gebraten und anschließend gegessen, Beruhigung versprechen!

Unsere Begräbnisrituale erfüllen den gleichen Zweck. Nicht nur, dass wir eine geliebte Person für immer verloren haben (Bindung!), auch unsere Urangst treibt uns in der Regel dazu, eine "gemütliche" Grabstätte mit rituellen Handlungen einzurichten, um uns von Zeit zu Zeit an das Vergangene und doch Schöne zu erinnern und vor allem unsere Angst vor dem Ende auch unseres Lebens zu beschwichtigen, indem wir die ganze Zeremonie mitmachen. Hier sieht man, wie uns unser Mini-Verstand, unter dem Einfluss von Bindung und Prägung, zu trösten versucht! Das ganze Brimborium "für" den Verstorbenen ist an sich für die Hinterbliebenen - wer gegangen ist, hat nichts mehr nötig und alle Qualen und Dummheiten der menschlichen Existenz hinter sich!

 

Die enorme Gestaltungskraft der Prägung im menschlichen Leben kann auch durch das Wort "Heimat" bzw. "Vater-/Mutterland" belegt werden. Heimat ist lediglich der Ort, wo wir geboren, aufgewachsen und uns unsere ersten Eindrücke auf dieser Welt eingeprägt haben! Daher stammt die vermeintliche und unbewusste Anhänglichkeit, unabhängig davon, ob wir gute oder schlechte Erinnerungen daran knüpfen. Danach bleibt Heimat für immer ein besonders vertrauter Ort, egal, wo wir uns später im Leben aufhalten! Und aus der Ausdehnung dieses Heimatgefühls entstehen, in der Regel durch Manipulation der "Regierenden" und je nach Sprachgebrauch, die Wortbildungen "Vaterland" oder ein "Mutterland"! Nirgendwo ist mir ein "Tanteland", "Onkelland" oder gar "Nichte-" oder "Omaland" begegnet. Das ist kein Zufall und welcher tierisch genetische Hintergrund dabei eine Rolle spielt, werden wir im Weiteren besprechen!

 

Den Spruch "Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm" kennt jeder. Nach all dem bisher Gesagten wird es nicht mehr schwerfallen, den Anlass zu dieser "Volksweisheit" zu erkennen: die gute alte Prägung! Unsere Mimik, Gestik, Sprechweise, ja die ganze Körperhaltung und Bewegungsart ähneln unbewusst den diesbezüglichen Eigenarten der Bezugspersonen aus der Kindheit - leider übernehmen wir auch "nebenbei", genauso unkritisch, viele Macken und Marotten derselben! Dass wir eventuell auch beruflich in die Fußstapfen der Eltern treten, ist ebenfalls kein bloßer Zufall. Genauso ergeht es uns bei der Auswahl unserer Hobbys und anderer Vorlieben.

Unsere eigenartige, weil in der Natur bisher einmalige Vorliebe speziell für Musik darf in dieser Reihe der Beispiele, wie variationsreich Prägung das menschliche Leben mitgestaltet, nicht fehlen. Der neunmonatige Aufenthalt im "Bauch" unserer Mutter, nahe unter ihrem regelmäßig schlagenden Herz, trimmt uns alle fürs ganze Leben: Die tiefen, rhythmischen Herztöne animieren später unbewusst jeden Menschen zum Mitschwingen und im gleichen Takt zum Mitbewegen, vor allem, wenn wir regelmäßige Bass- oder Trommeltöne hören! Und der beliebteste Rhythmus des Menschen entspricht genau dem durchschnittlichen Herzschlag mit etwa 60 Hz, d.h. 60 Schläge pro Minute - welch ein Zufall! Dies ist auch der Ursprung des Tanzes - rhythmische Bewegungen mit den Beinen und dem ganzen Körper! Dank unseres Mini-Verstandes haben wir es wirklich sehr schön weit gebracht mit all den wunderbaren Musikinstrumenten, -richtungen, Tanz und Gesang. Man sieht, dass, wenn dieser Mini-Verstand sinn- und planvoll eingesetzt wird, dann der Mensch auch etwas Gutes produzieren kann! Bei unsinnigem, weil unwissend rein instinktivem Gebrauch kommt leider nur Schrott heraus: Kriege und andere Morde, perverseste Waffen, Militärs, Religionen, ewige Grenzen zwischen den Menschen, Politiker und sonstige Ausbeuter usw., usw. Also, ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass eines fernen, sehr fernen Tages auf diesem schönen, noch blauen Planeten der Himmel voller Geigen hängen wird, meinetwegen auch mit luftgetrockneten aromatischen rohen Schinkenkeulen dazwischen....

Wir können nach den bisherigen Ausführungen feststellen, dass sich die wahre Kulturleistung der Menschheit z.Z. in einem relativ bescheidenen Umfang darstellt: Musik und Essen! Über die Musikleistungen haben wir eben gesprochen. Was die Menschen für erstaunlich vielfältige und ausgesprochen leckere Kochkünste entwickelt haben, muss hier nicht extra erwähnt werden - Mahlzeit! Ich kann nur sagen, weiter so!

 

Unser Mini-Verstand taugt also tatsächlich zu Glanzleistungen, wenn wir ihn bloß anständig verwenden! Wenn wir uns aber keine besonderen Gedanken machen und ihn einfach vor sich hin "treiben" lassen, in dem Strom unserer mächtigen Gene, dann entpuppt er sich eher als unser Feind, statt unser Helfer und Freund zu sein. Dann versalzen wir jede Suppe und das sehr gründlich.

Wir haben oben die Begriffe "Heimat" und "Vaterland" kennen gelernt. In der direkten Tierwelt spielen diese Wortbildungen natürlich keine Rolle, aber jedes Tier hat sein "Überlebensrevier"! Das Revier wird genauestens markiert, mit Gesang oder unterschiedlichen Körperflüssigkeiten, und vehement gegen jeden Eindringling verteidigt. Tiere sichern sich mit diesem gengesteuerten Verhalten ihre Existenz, um ihrem einzigen Auftrag im Leben zu genügen: (Smax)-Drang - Vermehrungszwang!

Nun beobachten wir uns selbst - was machen wir unter dem Einfluss der gleichen mächtigen Verhaltensgene? Anstatt unseren Mini-Verstand zu aktivieren und uns mit unseren Mitmenschen so zu arrangieren, dass wir diese ganze Welt friedlich miteinander als unsere einzige gemeinsame "Heimat" ansehen und bewohnen, bauen wir unpassierbare tödliche Grenzen auf und nennen die Reviere "Vaterländer"! Und um diese "Vaterländer" gegen böse Eindringlinge zu schützen, gründen wir gigantische Militärinstitutionen, weil uns ja die kräftigen Muskeln, mächtigen Reißzähne und die scharfen Klauen fehlen - dafür haben wir schließlich unseren Mini-Verstand! Ironischerweise haben diese Militärorganisationen ausnahmslos nur den Auftrag zur "Verteidigung". Ja meine Güte, wenn alle sich bloß verteidigen wollen, gegen wen denn, wenn keine Organisation angreift? Von einem "Angriffsministerium" habe ich bis heute nichts gehört!

Na bravo - du Esel, "Gottes Ebenbild"! Wenn dein "Gott" wirklich so aussehen sollte wie du, na dann gute Nacht Marie!

Auf so einen "Vater" und so ein "Land" kann man nur pfeifen! Dieser für uns Menschen wunderschöne Planet ist viel zu klein und viel zu zerbrechlich für jeglichen Grenzpfahl! Wenn der Mensch es schafft, endlich nach der Möglichkeit seines derzeitigen Mini-Verstandes diese Welt gemeinschaftlich als eine einzige unzerlegte "Heimat" für alle Lebewesen aufzufassen und sich für die Belange aller einzusetzen, nach dem schönen Motto "Einer für alle, alle für einen" und dies bedingungslos (s. unser Schmetterlingsposter!), dann wird er sich seiner heutigen Natur als würdig erweisen - erst dann!!! Bis dahin wird er sich als angebliche "Krone der Schöpfung" weiterhin nur lächerlich machen - wie bereits seit Jahrtausenden!

Die Welt im tierischen Wahn in "Vaterländer" zu zerteilen, solche XXL-Schrebergärten dann "Nationen" zu nennen und alle anderen außer seinem eigenen Volk als potentielle Feinde zu betrachten, ist in keinsterweise ein Produkt unseres Mini-Verstandes - es ist DAS TIER IN UNS, was uns lenkt, du erbärmlichste Möchtegern-"Krone", du hast wohl einen in derselben, aber mächtig gewaltig!

Wie sehr wir uns in vielen Bereichen des menschlichen Lebens immer noch wie eine hirnlose Marionette der Natur benehmen, sollen die folgenden Tatsachen vor Augen führen, in der Hoffnung, dass wir endlich die Regie unserer Existenz, wenigstens in einigen fundamentalen Verhaltensweisen, in die Obhut unseres an sich gar nicht so machtlosen Mini-Verstandes geben können - eines Mini-Verstandes, der vollgetankt mit wahrhaftigem Wissen in unserem Herzen schlägt (s. hierzu auch Thema 1) und uns endlich menschlich benehmen lässt!

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